Griechenland - mehr als Urlaub
arrowGriechenland Karte arrow Zentralgriechenland
 
Willkommen in Hellas
Griechenland Karte
Dein Griechenland Forum
Pame Ellada
Greece Forums
Kostenlos griechische Immobillien inserieren
Landkarte
Antike Lichtblicke
“Nacheifern muß man großen Taten, nicht Worten”
-Demokrit
Thrakien
Makedonien
Epirus
Ionische Inseln
Thessalien
Peloponnes
Zentralgriechenland
Kreta
Agaeis Inseln
Aktuelles
Umfrage
Impressum
Partnerseiten
Rhodos Travel
Griechenland Travel
Anmelden





Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
Villa auf Korfu
Villa auf Korfu

 

 
  
Zentral Griechenland
  • Attika  ( 142 Beiträge )

    Attika (griechisch Αττική Attiki) ist die Bezeichnung für eine Region des klassischen und eine Verwaltungsregion (peripheria) des heutigen Griechenlands, die gleichzeitig eine griechische Präfektur (nomos) bildet.

    In der Antike war Attika das zur Polis Athen gehörige Land, mit einem Heiligtum der Athene auf der Akropolis und einem Poseidontempel am Kap Sunion im Südosten der Landschaft. Noch heute stellt Athen den Hauptort und das Verwaltungszentrum der Region dar.

    Die Attika grenzt im Westen an Böotien und Megara. Wichtige Orte sind der Hafen von Piräus bei Athen und der Ort Marathon im Nordosten. An der Ostküste lag die Stadt Thorikos, bei der nach der griechischen Mythologie die Göttin Demeter an Land gegangen ist.

     Source unter GNU Licence von: http://de.wikipedia.org/wiki/Attika_%28Verwaltungsregion%29

  • Viotia  ( 16 Beiträge )

    Böotien (griechisch Βοιωτία, Boiōtia, heutige Aussprache Viotía), ist die in der Antike nach den dortigen Rinderweiden (altgr. βοῦς bous, „Rind“) benannte Landschaft, in der griechische Volksstamm der Boioter (Böotier) siedelte. Heute ist Böotien eine Präfektur in der griechischen Verwaltungsregion

    Böotien grenzt im Westen an Phokis, im Süden an den korinthischen Golf, im Osten an den Kithairon und im Norden an das opuntische Lokris. Der Sund von Euböa bildete lange die natürliche Ostgrenze. Das Gebiet ist im Norden hügelig, im Süden gebirgig, dazwischen liegt ebenes Tiefland. Die wichtigsten Orte der Antike waren Theben und Haliartos, außerdem Orchomenos, Thespiai (Thespiae) und Plataiai (Platää). Heutige Hauptorte sind Thíva, das moderne Theben, und Levádia. Böotien blieb binnenländisches Agrarland, obwohl seine Küstenlinien natürliche Häfen aufwiesen. Historisch und archäologisch von Bedeutung sind zudem Akraiphia, Aulis, Eutresis, Gla, Leuktra, Siphai, Tanagra und Thisbe.

    Älteste Siedlungsspuren finden sich seit der Altsteinzeit rund um den Kopaissee. In mykenischer Zeit waren Theben und Orchomenos die Sitze bedeutender Dynastien. Älteste stammesgeschichtliche und kultische Beziehungen bestanden mit Thessalien und dem makedonischen Grenzgebirge zu Epirus. Böotien und sein Städtebund waren durch Theben perserfreundlich eingestellt und standen im Peloponnesischen und im Bundesgenossenkrieg auf Seiten Spartas. Sie mussten nur kurzzeitige die spartanische und athenische Hegemonie erdulden. Seine Städte waren stets von Theben abhängig, manche wurden vollständig zerstört (z.B. Orchomenos).

    Theben selbst und Teile Böotiens wurden beim Aufstand gegen Alexander zerstört, später wiedererbaut und in einen makedonischen Bund gepresst.

    Source unter GNU License von: http://de.wikipedia.org/wiki/Viotia

     

     

  • Euboia  ( 141 Beiträge )

    Euböa (neugr. Εύβοια Evia, altgr. Εὔβοια Eúboia) ist mit einer Fläche von 3.660 km² und einer Bevölkerung von ca. 220.000 Einwohnern (Stand: 2005) die nach Kreta größte griechische Insel. Die Hauptstadt ist Chalkis, daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Kleinstädte: Karistos, Kymi, Aliveri, Aidipsos und Limni. Die Insel ist über zwei Brücken mit dem Festland verbunden; eine davon überbrückt die mit nur 40 Metern schmalste Meerenge der Welt. Euböas Einwohner wurden in der Antike Abantes genannt. Wie die meisten griechischen Inseln war Euböa früher unter anderen Namen bekannt, beispielsweise als Macris and Doliche, die sich auf die Form der Insel beziehen, oder als Ellopia und Abanten (Άβαντες) nach den sie bewohnenden Stämmen.

    Euböa ist eine langgestreckte Insel mit einer Gesamtküstenlänge von 678 km, etwa 175 km lang und 6 bis 45 km breit. Über ihre gesamte Länge wird die Insel von einem Gebirgszug durchzogen, der sich im Nordwesten an Thessalien anschließt und sich nach Süden über die Inseln Andros, Tenos und Mykonos fortsetzt.

    Die Insel gehört zur politischen Verwaltungsregion Sterea Ellada. Zum Verwaltungsbezirk Euböa gehört auch die Insel Skyros, ein kleiner Teil des Festlandes sowie eine große Anzahl von Felseninseln, wie. z.B. Petalii.

    Es wird angenommen, dass Euböa ursprünglich Teil des griechischen Festlandes gewesen ist und von diesem durch ein Erdbeben getrennt wurde. Da die Insel in der Nähe einer Verwerfungslinie liegt, und außerdem sowohl bei Thukydides und Strabon von Erschütterungen des Nordteils der Insel berichtet wird, ist ein solches Szenario durchaus vorstellbar. Die nördlichen Ausläufer der Insel werden von der Küste Thessaliens durch eine Meerenge getrennt, die an ihrer engsten Stelle nur 2,4 km breit ist. Die Meerenge zwischen Euböa und dem griechischen Festland wird bei Chalkida, wo sie am engsten ist, Euripus genannt. Die ungewöhnlich stark ausgeprägten Gezeitenwechsel an dieser Stelle erregen bereits seit der Antike ein großes Interesse. Dabei wechselt die Strömung häufig und sehr plötzlich ihre Richtung bei gleich bleibender Stärke. Die erste Brücke wurde an dieser 410 v.Chr., im 21. Jahr des Peloponnesischen Krieges errichtet. Im Mittelalter wurde der Name Euripus zu Evripo und Egripo verschliffen und in dieser Form später auf die gesamte Insel übertragen. Als die Venetianer das Gebiet besetzten, änderten sie in Anlehnung an die Brücke den Namen in Negroponte.

    Die größten Berge der Insel sind Dirphys (1745 m), Pyxaria (1341 m) im Nordosten und Ochi (1394 m).

    Der größte Teil der Geschichte des antiken Euboia ist die Geschichte der beiden größten Städte, Chalkis und Eretria. Beide sind von Attika aus gegründete ionische Siedlungen. Ihre geschichtliche Bedeutung zeigt sich in der großen Zahl ihrer Kolonien in Magna Graecia und Sizilien, wie z.B. Cumae, Rheggium und Naxos. Dadurch eröffneten diese Städte den Griechen neue Handelsrouten und verbreiterten das Einflussgebiet der westlichen Zivilisation.

    Euboia war ein bedeutendes Handelszentrum, wie z.B. daran ersichtlich ist, dass die euboiischen Gewichts- und Maßeinheiten im gesamten ionischen Gebiet und bis in die Zeit Solons auch in Athen gebräuchlich waren. Chalkis und Eretria waren rivalisierende Städte. Eine der frühesten überlieferten Seeschlachten Griechenlands fand zwischen diesen beiden Städten statt und viele andere griechische Stadtstaaten sollen sich daran beteiligt haben.

    490 v.Chr. wurde Eretria dem Erdboden gleichgemacht und die Bewohner der Stadt wurden ins Perserreich verschleppt. Nach der Schlacht bei Marathon wurde Eretria ein wenig entfernt von seiner ursprünglichen Lage wieder aufgebaut, aber obgleich sie ihren Rang als zweitbedeutendste Stadt der Insel behaupten konnte, fand sie nie wieder zu alter Stärke und Größe zurück. Seit dieser Zeit hatte Chalkis unangefochten die Vorrangstellung inne. Allerdings litt auch diese Stadt unter der wachsenden Macht Athens. Im Jahr 506 v.Chr. wurde Chalkis von den Athenern vollständig besiegt, die daraufhin 4000 attische Siedler auf chalkischem Gebiet ansiedelten und die gesamte Insel scheinbar zu einem abhängigen Gebiet machten.

    446 v.Chr. versuchte Euboia, sich von der Unterjochung durch Athen zu befreien, wurde aber von Perikles geschlagen. Im Norden der Insel wurden die Bewohner der Stadt Histiaea vertrieben, um weiteren attischen Siedlern Platz zu machen, da Athen sich der Bedeutung der Insel bewusst war. Euboia versorgte die Athener mit Getreide und Vieh, sicherte den Handel und war ein Schutz gegen Piraten. Außerdem war Euboia aufgrund der Nähe zum attischen Festland von großer strategischer Bedeutung und hätte in fremden Händen zu einer echten Bedrohung für Athen werden können.

    Aber 410 v.Chr. gelang es Euboia, wieder unabhängig zu werden. Danach ging die Insel wechselnde Bündnisse mit den führenden griechischen Stadtstaaten ein, bis sie nach der Schlacht von Chaironeia an Philip II. von Makedonien fiel. Euboia blieb unter makedonischer Herrschaft bis die Insel schließlich als Euboea Teil des römischen Reiches wurde.

    In der jüngeren Geschichte gewann Euböa erst im Vierten Kreuzzug wieder an Bedeutung. Als das Byzantinische Reich infolge der Errichtung des Lateinischen Kaiserreiches neu aufgeteilt wurde, übernahm die Venetianische Republik de facto die Herrschaft über Insel, da sich die drei Lehen, in die Euböa aufgeteilt wurde, sich unter deren Schutz stellten. Im Jahre 1470 gelang es dem osmanischen Sultan Mehmed II., die schwer befestigte Stadt Histiaea nach schweren Kämpfen zu erobern und die Insel den Venetianern zu entreißen. Nach Ende des Griechischen Unabhängigkeitskrieges 1830 wurde Euböa Teil des neu errichteten griechischen Staates.

     Source unter GNU License von: http://de.wikipedia.org/wiki/Evia

     

  • Fokida  ( 18 Beiträge )

    Die Präfektur Fokida (neugr. Νομός Φωκίδας; altgr. Φωκίς, Fokis oder Phokis) ist eine der 54 Präfekturen in Griechenland. Der Verwaltungssitz der Präfektur (Hauptstadt) ist die Stadt Amfissa, zugleich die größte Stadt der Präfektur.

    Die Präfektur Fokida befindet sich in der Mitte des südlichen Festlands von Griechenland und bildet eine Küstenlinie im Süden mit dem Ostteil des Golf von Korinth östlich der Meerenge von Rio-Antirio und westlich des Isthmus von Korinth. Im Westen grenzt die Präfektur Fokida an die Präfektur Ätolien-Akarnanien, im Norden an die Präfektur Fthiotida und im Osten an die Präfektur Viotia (Böotien).

    Landschaftlich wird Fokida dominiert durch die hohen Gebirgszüge des Giona (einem der fünf griechischen Berge mit einer Höhe von mehr als 2500 m über N.N.) und des Parnassos (Höhe 2.455 m über N.N.). Das Parnassos-Massiv teilt die Präfektur Fokida in zwei Teile. Der Süden und Osten der Präfektur sind ohne Waldbewuchs und vorwiegend steinig und felsig im Charakter. Das Tal, welches vom Golf von Korinth und der Kleinstadt Itea nach Norden nach Amfissa zieht, ist demhingegen durchgängig landwirtschaftlich genutzt. Grün- und Waldflächen finden sich in Fokidas Westen, Norden und im zentralen Teil der Präfektur.

    Im Westen der Präfektur in Richtung Ätolien-Akarnanien und Nafpaktos im Landesinneren gelegen ist der Mornos-Stausee eine dominierende Marke der Landschaft. Der Mornos-Staudamm staut den Fluss Mornos, welcher in den Golf von Korinth fließt, zu einem 1 bis 3 km² großen Stausee auf. Der Stausee wurde in den 1960er Jahren fertiggestellt.

    Die antike Landschaft Fokis hatte eine Fläche von 1619 km² und war damit kleiner als die heutige Präfektur. Im Westen grenzte die Landschaft Lokris und Doris an, im Norden Lokris und im Osten Böotien. Da Phokis (Fokida) nicht reich an natürlichen Ressourcen war rührte seine Bedeutung vorwiegend auf religiösen Faktoren: der wichtigste war das Orakel von Delphi, dessen Aufsicht sie zeitweilig inne hatten.

    Die Frühgeschichte der Präfektur Fokida ist nicht eindeutig geklärt. Die ältesten Einwohner der antiken Landschaft und heutigen Präfektur waren die Leleger. Ihnen folgten die Äolier nach. Im weiteren Verlauf der Geschichte wurden die Bewohner der antiken Landschaft Phokis bzw. der heutigen Präfektur Fokis als Phoker bezeichnet. Ihre erste Erwähnung als Stamm finden die Phoke bei Homer in dessen Schiffskatalog. Die Phoker bauten in ihrem Gebiet einige Städte. Die bedeutendsten waren: Delphi mit dem gleichnamigen Orakel von Delphi, Abai, Elateia, Amphissa (die heutige Präfekturhauptstadt Amfissa), Antikirrha, Krissa, Daulis, Lilaia, Hyampolis und andere. Die Städte schlossen sich am Ende des 6. Jahrhunderts vor Christus zur Phokischen Liga oder Föderation zusammen.

    Bereits zwischen 600 und 592 vor Christus war Phokis (Fokida) Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen. Die phokische Stadt Krissa hatte Pilgerscharen des Orakels von Delphi widerrechtlich Wegezoll abverlangt und damit den Zugang zum Heiligtum erschwert, was Kleisthenes von Sikyon in Korinthien, thessalische Kämpfer sowie auch Athen zum Anlass nahmen den ersten Heiligen Krieg gegen die phokische Stadt Krissa zu führen. Der Krieg endete mit der Zerstörung Krissas 592 vor Christus. Während der persischen Invasion Griechenlands 480 vor Christus beteiligten sich die Bewohner Phokis (Fokida) an der Verteidigung Griechenlands. Auf Anstiftung der Thessalier wurde die Landschaft zunächst durch die Perser unter Xerxes I. heimgesucht, was zu einem Bündnis der Phoker mit Athen führte. Ihr Verhalten bei der Schlacht am Thermopylen-Pass führte zur einer Auflösung des Bündnisses mit Athen. Bei der Schlacht von Platää waren die Phoker auf Seiten der Perser zu finden.

    457 vor Christus versuchten die Bewohner von Phokis (Fokida) ihren Machtbereich in das dorische Terretorium am Oberlauf des Kephissos (Böotien) mit dessen Hauptstadt Theben auszudehnen. Theben bittet daraufhin Sparta um militärischen Beistand gegen den phokischen Angriff. Diesem Aufruf folgt Sparta und fiel in Phokis ein, um das Kernland der Dorer zu verteidigen und das Orakel von Delphi zu schützen. Zunächst konnten die Spartaner unter ihrem Anführer Nikomedes die Phoker bezwingen. Die Allianz zwischen Theben und Sparta veranlasste allerdings Athen zum militärischen Eingreifen, so dass der Konflikt sich zum Ersten Peloponnesischen Krieg zwischen 457 und 445 vor Christus auswuchs. Zunächst blockierte Athen die Rückzugsmöglichkeit der Spartaner über den Golf von Korinth, was Nicomedes mit einem Zug nach Böotien beantwortete. In Böotien unterlagen die Athener 457 vor Christus unterlagen zunächst den Spartanern bei der Schlacht von Tanagra, lediglich 2 Monate später unterlag das geschwächte spartanische Expeditionsheer Athen bei der Schlacht von Oinophyta und musste sich vorläufig vom griechischen Festland auf die Peloponnes zurückziehen. Der Konflikt schwelte jedoch weiter. Bei einer erneuten Expedition gelang den Spartanern 448 vor Christus die Einnahme von Delphi. Kurze Zeit später konnten die Phoker Delphi von den Spartanern zurückerobern, wobei sie die militärische Unterstützung Athens in Anspruch nahmen. Die unterdessen entstanden Böotische Liga forderte Athen militärisch heraus unter schlug die Athener bei der Schlacht von Koroneia 447 vor Christus. Die Niederlage Athens bewirkte einen Allianzwechsel der Phoker von Athen zu Sparta.

    Zum Zeitpunkt des Beginns des Zweiten Peloponnesischen Kriegs (431 bis 404 vor Christus) waren die Phoker wieder auf der Seite Spartas zu finden. Die Kontrolle über Delphi verloren sie im gleichen Zeitraum.

    Im 4. Jahrhundert vor Christus wurde Phokis (Fokida) permanent durch den Nachbarn aus Böotien unter der Hegemonie Thebens bedroht. Nach dem die Fokider den Spartanern bei der Invasion Böotiens im Rahmen des Korinthischen Krieges 394 vor Christus behilflich waren, gerieten die Fokider im weiteren Verlauf trotz ihrer Allianz mit Sparta und dessen Hilfestellung in die Defensive gegenüber der zunehmenden Macht Thebens und ordneten sich letztendlich dessen Hegemonie unter. Truppen aus Fokida nahmen an den militärischen Expeditionen der Thebaner unter Epaminondas auf die Peloponnes teil. Auch bei der Schlacht von Leuktra 371 vor Christus kämpften die Phoker auf Seiten der Thebaner gegen Sparta und gewannen mit diesen. An der entscheidenden Schlacht von Mantineia 370 vor Christus beteiligten sich die Fokider jedoch nicht. Die Thebaner warfen den Phokern 356 vor Christus die widerrechtliche landwirtschaftliche Nutzung des Gebietes der im Ersten Heiligen Krieg zerstörten Stadt Krissa vor. Nach Grote benutzten sie dabei die amphyktionische Liga zum Zwecke der Beseitigung des rivalisierenden und angrenzenden Phokischen Bundes, da neben der widerrechtlichen Nutzung des Gebietes der Stadt Krissa auch eine Grenzverletzung gegenüber dem Nachbaren Böotien diskutiert wurde.[1] Die Thebaner erhielten das Einverständnis der amphytkonischen Liga zum Zweiten Heiligen Krieg 356 vor Christus gegen die Phoker. Die Phoker waren trotz der militären Macht Thebens nicht zu bezwingen und raubten zunächst den umfangreichen Tempelschatz von Delphi, bevor sie Delphi thebanischer Kontrolle überlassen mussten. Unter der Führung zweier fähiger Generäle (Philomelos von Ledon und Onomarchos) und einer Söldnertruppe eroberten die Phoker im weiteren Verlauf Delphi von den Thebanern zurück und trugen anschließend den Krieg sogar nach Böotien hinein. Auch Thessalien wurde von der Phokischen Liga überfallen; der Überfall wurde aber von Truppen des makedonischen Königs Philipp II. nach anfänglichen Niederlagen un d zwischenzeitlichem Rückzug der makedonischen Truppen 352 vor Christus bei der Schlacht auf dem Krokusfeld zurückgeschlagen. Die Phoker verloren in dieser Schlacht ihren Feldherren Onomarchos und erlitten eine schwere Niederlage. Dennoch konnten sie sich über insgesamt 10 weitere Jahre unabhängig halten und Widerstand gegen die Ausdehnung Makedoniens unter Philipp II. leisten. Nach Erschöpfung der finanziellen Reserven konnten sie der militärischen Expansion Philips II. von Makedonien nichts mehr entgegen setzen und unterstellten 346 vor Christus sich dessen Herrschaft (zugleich Ende des Zweiten Heiligen Krieges). Die Stadt Hyampolis wurde im Rahmen der Eroberung von Philipp II. zerstört. Dieser zwang die Phoker zur Wiederherstellung des Tempelschatzes von Delphi sowie die Umsiedlung und Zerstreuung der Bevölkerung auf kleine Dörfer. Der Platz der Phoker in der Amphyktonischen Liga ging verloren, die Makedonen wurden an Stelle der Phoker in diese aufgenommen.

    Die von Philipp II. auferlegten Bedingungen, darunter auch die Zahlung von 10.000 Talenten an den Tempelschatz von Delphi, wurden nachfolgend schnell unterlaufen. 339 vor Christus wurde Amphissa (Amfissa), die Hauptstadt der Phokis, der Verletzung des Tempelgebietes von Delphi beschuldigt; erneut wurde die widerrechtliche Nutzung des Gebietes der ehemaligen Stadt Krissa beklagt. Die amphyktonische Liga beauftrage Philip II. von Makedonien darauf hin mit dem Dritten Heiligen Krieg. Nach der Einnahme von Elatea im Norden Phokis (Fokida) sehen Athen und Theben ihre Interessen durch Philipp II. bedroht und stellten sich an die Seite der Phoker gegen die Makedonier. Die Entscheidung in diesem Kampf um die Hegemonie in Griechendland fiel 339 vor Christus bei der Schlacht von Chaironeia. Die Phoker kämpften auf Seiten der griechischen Stadtstaaten unter Athen und Theben und verloren die Schlacht. 338 vor Christus endete der Dritte Heilige Krieg auf dem Gebiet von Phokis (Fokida) mit der Niederlage der Phoker. Amphissa und Naupaktos (heute: Nafpaktos) wurden zerstört, Phokis (Fokida) unter die Herrschaft des Königreich Makedoniens. 323 vor Christus beteiligten sich die Phoker am Lamischen Krieg gegen den makedonischen Statthalter Antipater und verloren diesen mit den anderen griechischen Stadtstaaten. 313 vor Christus eroberter Antigonos I. aus dem Diadochenreich Phygrien Phokis (Fokida) von Kassander im Rahmen der Diadochenkriege. Anschließend fällt Phokis (Fokida) wieder an Kassander zurück bis dieser 305 vor Christus einem Bündnis von Athen und den Ätoliern bei Elateia unterliegt.

    Der 370 vor Christus gegründete Aitolische Bund im Westen von Phokis expandierte ab Beginn des 3. Jahrhunderts vor Christus auch nach Osten in die Landschaft Phokis. 290 vor Christus gewinnt die Ätolische Liga zeitweilig die Kontrolle über Delphi und Phoker. Diese vermögen die Herrschaft des Aitolischen Bundes im weiteren Verlauf wieder abzuschütteln. Sie verteidigen 279 vor Christus mit anderen Griechen beim Thermopylen-Pass sich gegen den Einfall der Kelten (Galater). Bei der nachfolgenden Schlacht bei Delphi beteiligen sich die Phoker auf Seiten der Griechen gegen die Kelten und gewinnen die Auseinandersetzung. In Anerkennung ihres Beitrags werden die Phoker wieder in die amphyktionische Liga aufgenommen.

    198 vor Christus eroberte Titus Quinctius Flamininus im Rahmen des Zweiten Makedonischen-Römischen Krieges die Stadt Hyampolis im Norden von Phokis. Nach der Schlacht von Kynoskephalai 197 vor Christus mit der vernichtenden Niederlage der Makedonen unter Philipp V. gegen die Römer mit Unterstützung des Aitolischen Bundes zogen sich die Römer allerdings aus Griechenland und damit Phokis wieder zurück. Dieses nutzte die Ätolische Liga und annektierte 196 vor Christus das Gebiet von Phokis (Fokida) bzw. der Phokischen Liga. Erst nach Unterwerfung Griechenlands durch das Römische Imperium wurde unter Kaiser Augustus die Phokische Liga reaktiviert. Allerdings war Fokis Bestandteil der römischen Provinz Achaia. Der letzte Nachweis der Existenz der phokischen Liga datiert auf die Herrschaftszeit des römischen Kaisers Trajan.

    Anschließend war die Region von Phokis (Fokida) von untergeordneter geschichtlicher Bedeutung. Da sie weder reich an damals nutzbaren Bodenschätzen war, noch strategisch wichtige Positionen inne hatte, noch große Bevölkerungszahlen aufwies und das Orakel von Delphi durch Christianisierung an Bedeutung endgültig verlor, ereigneten sich keine wichtigen oder signifikanten geschichtlichen Ereignisse auf dem Gebiet Fokidas. Entsprechend den anderen Regionen Griechenland Phokis (Fokida) ab 395 nach Christus Bestandteil des zunächst Oströmischen Reiches, später (in fließendem Übergang) Bestandteil des byzantinischen Reiches.

    Wie das übrige Griechenland fiel Phokis (Fokida) zwischen 1400 und 1453 nach Christus unter die Herrschaft des Osmanisches Reiches und blieb bis zum Ausbruch des griechischen Unabhängigkeitskampfes 1821 unter osmanischer Kontrolle. Mehrere Personen aus der Region der Präfektur Fokida nahmen am griechischen Unabhängigkeitskrieg gegen die osmanische Besatzung von 1821-1829 teil: Salonon Isaiah, Athanasios Diakos, Androutsos, Panougias, Diobouniotis, Trakas, Gouras, Mitropoulos und weitere Angehörige der griechischen Unabhängigkeitsbewegung. Am 10. April 1821 wurde die Burg von Amfissa erobert, was auch heutzutage noch mit einem Volksfest gefeiert wird.

    Während des Zweiten Weltkriegs unter italienischer und deutscher Besatzung (1941-1944) wurde die Region von Fokida Schauplatz mehrerer Strafaktionen der Besatzungsmächte in Form von Niederbrennungen von Dörfern wie Agia Efthimia, Vounichora und Segditsa sowiee Exekutionen. Diese Strafaktionen gründeten sich auf die starke Partisanenaktivität, welche durch die gebirgige Landschaft stark begünstigt wurden. Fokida war auch Schauplatz im Griechischen Bürgerkrieg von 1946 bis 1949.

    Source unter GNU License von: http://de.wikipedia.org/wiki/Fokida 

     

     

     

  • Fthiotida  ( 21 Beiträge )
  • Evritania  ( 20 Beiträge )

    Die Präfektur Evrytania (griechisch Νομός Ευρυτανίας, Kurzezeichnung Ευρυτανία, gesprochen und alternative Transskription Evritania) ist eine der 54 Präfekturen in Griechenland. Der Verwaltungssitz der Präfektur (Hauptstadt) und zugleich größte Siedlung in Evrytania ist die Stadt Karpenissi.

    Sie befindet sich im Westen der Verwaltungsregion Mittelgriechenland in der Mitte des südlichen Teils des griechischen Festlands. Eine Küste am Meer hat Evrytania nicht. Sie grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Präfekturen Karditsa (Thessalien) im Norden und Nordosten, Fhthiotis (Mittelgriechenland) im Osten und Südosten sowie Ätolien-Akarnanien (Westgriechenland) im Süden, Südwesten, Westen und Nordwesten.

    Evrytania wird durch mehrere Gebigsmassive in seiner Geographie dominiert. Ebenen sind rar, lediglich die Flusstäler bieten knappen Raum für Landwirtschaft und ausgedehntere Siedlungen. Es hat keinerlei Küstenlinie am Meer; die nächstgelegene Meeresküste wäre die Ostküste des Ambrakischen Golfs des Ionischen Meers im Westen in ca. 30 km Luftlinie.

    Im Norden und Nordwesten der Präfektur finden sich die Massive des südlichen Pindos-Gebirges mit Gipfelhöhen von über 2.000 m über N.N. In diesem Massiv findet sich auch der zweithöchste Punkt der Präfektur mit dem Berg Pteris auf einer Höhe von 2.128 m über N.N. Aus den unmittelbar südlich gelegenen Agrafa-Bergen entspringt auch der Fluss Agrafiotis und fließt nach Süden (zunächst parallel) zum Acheloos, wobei seit 1969 das südliche Agrafiotis-Tal einen Teil des Kremasta-Stausees des Acheloos bildet. Im Nordwesten bildet das Tal des Acheloos und im Westen der Kremasta-Stausee die Grenzlinie der Präfektur. Das Tal des Acheloos durchschneidet dabei die Berge des südlichen Pindos-Gebirges. Im Nordosten finden sich zwischen den Tälern des Flusses Agrafiotis und des Flusses Tavropos (Megdova) ausschließlich Berge des südlichen Pindos-Massivs.

    Der Südwesten und Süden von Evrytania ist durch das Panetoliko-Massiv und dessen Gipfel (Giorla 1.924 m über N.N.) begrenzt. Das Tal des Flusses Krikellopotamos mit dessen nördlich gelegenen Massiv des Kaliakouda (2.052 m über N.N.) und dem südlich des Flusstals gelegenen Gipfeln des Platani (1.779 m über N.N.) und Anninos (1.708 m über N.N.) füllt den Süden der Präfektur aus. Das Oxia- und Kokkalia-Massiv (1.922 m und 1.720 über N.N.) schliessen die Präfektur nach Südosten und Osten hin ab.

    In der östlichen Mitte der Präfektur liegt im Tal des Flusses Karpenissiotis die Hauptstadt Karpenissi. Unmittelbar östlich-nordöstlich der Hauptstadt findet sich das Tymfristos-Massiv mit einer maximalen Höhe von 2.315 m über N.N. Der Tymfristos ist zugleich auch der höchste Punkt der Präfektur Evrytania sowie auch ein bekanntes Skigebiet in Griechenland. Zugleich füllt es den Osten der Präfektur aus und grenzt diese zur Präfektur Fhthiotis hin ab. Das Tymfristos-Massiv wird nach Norden und Westen hin durch den Fluss Tavropos (Megdova) und dessen Tal hin begrenzt. Der Tavropos fließt zunächst in südlicher, dann in südöstlicher Richtung zum Acheloos, nach dessen Aufstau zum Kremasta-Stausee in diesen selbst.

    Die Region der Präfektur Evrytania war sehr wahrscheinlich bereits in vorantiker Zeit besiedelt. Fundstücke von Werkzeugen aus der Region datieren auf 5.000 Jahre vor Christi Geburt. Fundstücke von Werkzeugen aus der unmittelbaren Umgebung von Karpenissi datieren auf 2.000 bis 1.600 vor Christus wie Pfeilspitzen. Zwischen 2.000 und 1.600 vor Christus bewohnten Menschen aus einem böötischen Stamm die Gegend in Evrytania. 1433 vor Christus erschütterte ein grosses Erdbeben die Region (Beben von Deukaliona). Zwischen 1.300 und 1.000 vor Christus wanderten die Dorer nach Griechenland ein. Dies veranlaßte die ursprünglich in Thessalien wohnhaften Ätolier sich nach Süden zu bewegen, so daß diese die Region Evrytania besiedelten. Im weiteren Verlauf durch den Zug der Dorer bildeten sich vier Bevölkerungsgruppen im Gebiet der heutigen Präfektur Evrytania: im Norden und Nordosten die Doloper, im Westen, in der Mitte und im Südösten die Evrytanier (oder Euritanier), im Süden die Ätolier, im Westen und Nordwesten die Agraioi und im Norden bis in die Mitte reichend die Aperantoi. Die Siedlungsgrenzen der einzelnen Bevölkerungsgruppen orientierten sich dabei vorwiegend an den Flusstälern. Die bedeutendste Bevölkerungsgruppe waren dabei die Doloper, welche auch bei der griechischen Militärexpedition nach Troja teilnahmen.

    Source unter GNU Licence von: http://de.wikipedia.org/wiki/Evritania 

     

     

  • Aetoloakarnania  ( 29 Beiträge )

 

 

Karten
Werbung

Hotelkritiken fuer Griechenland
Griechische Videos?
Greek Funny Videos