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“Wer glaubt etwas zu sein, hört auf etwas zu werden”
-Sokrates
Zakynthos Stadt
Ionische Inseln - Zakynthos

Zakynthos (griech.: Ζάκυνθος Zakynthos [ˈzakinθɔs]; ital. Zante; im Altertum Ὕρια Hyria) ist mit einer Fläche von ca. 410 km² nach Korfu und Kephalonia die drittgrößte und südlichste der Ionischen Inseln. Sie hat ca. 38.000 Einwohner und bildet politisch heute die Präfektur (nomos) Zakynthos (Νομός Ζακύνθου). Hauptort ist die gleichnamige Stadt Zakynthos.

Zakynthos wurde viele Jahrhunderte von den Venezianern beherrscht, die die Insel "Fior di Levante" (Blume des Ostens) nannten. Die Einwohner nennen Zakynthos liebevoll "Zante". Im internationalen Tourismus ist Zakynthos vor allem als Badeparadies bekannt. Was das Besucheraufkommen im ionischen Meer angeht, nimmt Zakynthos nach Korfu den zweiten Platz ein.

Geographie

Zakynthos ist die südlichste der Ionischen Inseln. Zur nördlichen Nachbarinsel Kephalonia sind es 15 km. Zakynthos liegt der Nordwestspitze des Peloponnes gegenüber, 18 km vom Hafenort Kyllini entfernt. Der geringste Abstand zur Küste der Peloponnes beträgt gerade mal 9,5 km.

Die Insel hat eine Fläche von 417 km² bei einer Länge von 40 km und einer Breite von 20 km. Sie hat die Gestalt eines Ovals mit einer nach Nordosten (Kap Schinari) gerichteten Spitze und einem tiefen Einschnitt im Südosten (Bai von Chieri), ist vulkanisch, den Erdbeben sehr ausgesetzt, wasserarm, im Osten flach, im Westen und Norden aber durch eine Kette von Kalksteinbergen gebirgig. Der höchste Berg ist der Vrachionas mit 758 m Höhe.

Südöstlich der Insel liegt der Brunnen der Inusses, die mit 4404 m tiefste Stelle des gesamten Ionischen Meeres.

Zu Zakynthos gehören die zwei Felseneilande Strofades die nur ein altes Kloster beherbergen und sich einige Seemeilen entfernt südwestlich der Inseln im offenen Meer befinden.

Zakynthos liegt in den mediterranen Klimazone und hat somit Niederschläge vor allem im Winterhalbjahr. Allerdings ist die Jahresniederschlagsmenge recht hoch, wodurch eine üppige Vegetation entsteht. Diese Niederschläge entstehen im Winter wenn sich die Luft über dem warmen Ionischen Meer mit Feuchtigkeit vollsaugt und die Wolken dann von West nach Ost an der griechischen Westküste und somit auch in Zakynthos das erste Mal auf Land treffen und sich dort abregnen.

Meeresschildkröten (Caretta caretta)

Die vom Aussterben bedrohte Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta) nutzt die Strände im Süden der Insel als Nistgebiet. Ab Anfang Juni kommen die weiblichen Tiere an die südlichen Strände, um in der Nacht ihre Eier im Sand zu vergraben. Die Brutzeit beträgt ca. 55 Tage. Die geschlüpften Jungen machen sich sofort auf dem Weg ins offene Meer. Es ist sehr wichtig, die Gelege zu schützen, da die Überlebensrate der Jungen sehr gering ist. Ein bis zwei Schildkröten schaffen es aus ca. 1000 Eiern. Um diese Schildkröten zu schützen, sind motorisierte Wassersportarten an manchen Stränden nicht erlaubt. Ebenso gibt es an einigen Stränden Abgrenzungen, sodass keine Sonnenschirme und dergleichen die Eier zerstören.

Wirtschaft

Hauptprodukte sind Korinthen, Südfrüchte, Wein, Öl, Seide, Salz und Seife. Nordöstlich vom Kap Chieri finden sich Quellen flüssigen Erdpechs (die größte ein Brunnen von 2 1/2 m Durchmesser und 1 m Tiefe), während auf der Nordostküste der Insel in einer nur von der See her zugänglichen, zum Teil von Wasser erfüllten Grotte ein mineralisches Öl emporquillt. Auch sollen Schwefel- und Anthrazitlager vorhanden sein. Getreide wird nur in geringer Menge gebaut. Die Waldungen bestehen aus Oliven-, Lorbeer-, Myrtenbäumen etc., machen aber mehr und mehr dem Korinthenbau Platz. Haustiere werden wenig gehalten. Die Industrie umfasst Baumwollspinnerei, Fabrikation von Teppichen, Seidenzeugen, Leinwand und Likören.

Geschichte

Zakynthos hieß im Altertum ursprünglich Hyria und hatte aus der Peloponnes eingewanderte Achäer zu Bewohnern, die auf der Ostseite die einzige gleichnamige Stadt gründeten, politisch aber nie eine bedeutende Rolle spielten.

Im 2. Jahrhundert v. Chr. fiel Zakynthos in die Hände der Römer, welche die Insel zur Provinz Epirus schlugen.

Darauf kam sie an das oströmische Reich, im 13. Jahrhundert in den Besitz des Königs von Neapel und im 14. Jahrhundert in den der Venezianer.

1797 kam Zakynthos, wie die übrigen Ionischen Inseln, in die Gewalt der Franzosen, denen es 1799 von den Russen wieder entrissen wurde. Seit 1800 bildete die Insel einen Teil der Ionischen Republik und fiel mit dieser 1863 an das Königreich Griechenland.

 

 

Oberer Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation .
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Zakynthos

 

 

 

 

 
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